Gottes kleinster Engel |
seelenbalsam

HSP-Forum Kenner

Dabei seit: 07.05.2010
Beiträge: 109
Herkunft: Bayern
Themenstarter
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Das stimmt Lila und Mimösli, das ist tatsächlich so....dies hier ist für mich ein sehr wichtiger sicherer Ort.
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"Ich betrachte jeden Tag, wie ein weißes Blatt Papier.
Ich nehme meine Träume als Farben, meine Phantasie
als Pinsel und male es nur für mich, mit meinem ganzem
Herzen
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jeder Tag leuchtet in meinen schönsten Farben."
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20.06.2010 15:27 |
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marnia

Kommunikativer HSP

Dabei seit: 07.02.2010
Beiträge: 453
Herkunft: Deutschland - Bayern
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Lila schreibt:
Ich war überbehütet als Kind, durfte vieles nicht, auf Bäume klettern, schnell springen, überall hiess pass auf, du fällst noch um....
Auch ich war als Kind von meinem Papa überbehütet. Bis zu seinem Tod (ich war 10 Jahre) hat er mich behütet und umsorgt wie seinen Augapfel. Nachher hat mir meine Mutti immer alles verboten, ich durfte mich nicht schmutzig machen, ich durfte nie zu spät kommen, auf Bäume klettern hätte ich mich eh nicht getraut, ich war so ein richtiger Schisser. Wenn ich meine Freundinnen erzählen höre, was sie alles angestellt haben, da muss ich gestehen, dass ich in dieser Richtung nichts erlebt habe. Ich hatte immer Angst vor der Strafe, deshalb habe ich vieles nicht einmal probiert.
Heute finde ich das sehr sehr schade, denn mir ist viel Unbekümmertheit verloren gegangen. Einfach mal was Verrücktes tun, das habe ich mir immer selbst verboten. Vielleicht hätte ich in meinem Leben auch lernen sollen, mich über diese Verbote hinweg zu setzen, aber dazu fehlte mir einfach der Mut. Tja, ob ich jetzt noch einmal wiederkommen muss, um diese Aufgabe besser anzugehen??
__________________ lieben Gruß - marnia
Viele versäumen das kleine Glück, weil sie auf das große vergeblich warten (Pearl S. Buck) 
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13.07.2010 20:03 |
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Lila

Lebende Foren Legende

Dabei seit: 16.12.2009
Beiträge: 1.520
Herkunft: Baselland
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Hallo Marnia,
du schreibst, du hattest Angst vor Strafen, so habe ich es auch erlebt und vor lauter Angst vor emotionale Gewalt habe ich mich ein "Heiligerschein" über dem Kopf einpflanzen lassen mit der Inschrift, sei immer lieb, mach immer alles was die andere wollen und dann kann es dich nur gut gehen.
meine Schwester war das Gegenteil von mir, sie hat sich gewehrt, mit dem Resultat, dass sie verneint wurde.
Wir haben beide ganz verschiedene Wegen eingeschlagen und keinen von beiden war gut... sie hat immer noch mit Misstrauen zu kämpfen, meint alle Leuten seien gegen sie und es hat sie in der Einsamkeit geführt.
Mich hat mein Verhalten in der Co-abhängigkeit geführt und in der Angst, jemanden zu verletzen.
Erst im Gespräch zusammen haben wir uns wiedergefunden und bemerkt, woher alles gekommen war, denn wir Kinder konnten nur reagieren und so oder so war es falsch aber schlussendlich waren die Erwachsene dafür verantwortlich.
Ich habe aufgehört mich zusagen, ich hätte vielleicht anders reagieren sollen aber ich probiere wieder alles in Frage zu stellen, damit diese Plagerei nicht weitere Jahren in Frage kommt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lila: 26.07.2010 17:07.
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26.07.2010 17:05 |
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Mimösli

HSP kennt sich hier schon aus

Dabei seit: 03.06.2010
Beiträge: 55
Herkunft: Berner Oberland
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Ihr Lieben,
Gott sei Dank haben wir heute die Möglichkeit unser Leben selber zu gestalten und sind nicht mehr abhängig von unseren Eltern. Aber auch die Selbständigkeit hat ihren Preis. Man halt nicht allzu viele Freunde wenn man nicht immer dem Frieden zu lieb alles macht, immer ja sagt, usw..
Auch können wir endlich verlernen was wir an falschem von unseren Eltern gelernt haben, wir können endlich leben wie es für uns gut ist, wenn wir endlich unseren eignen Weg gehen, ihn natürlich zuerst finden und den Mut haben ihn auch mit ganzem Herzen zu gehen.
Euch allen eine liebe Umarmung
Mimösli
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26.07.2010 19:57 |
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Lila

Lebende Foren Legende

Dabei seit: 16.12.2009
Beiträge: 1.520
Herkunft: Baselland
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Stimmt Mimösli,
leider kenne ich Menschen, die gerade wegen der Kindheit eine stark Persönlichkeitsstörung haben, und es wird von der Gesellschaft geduldet und ziemlich oft gefordert.
Gucken wir mal z.b. Menschen, die andere unterdrücken, sogenannte Narzisten, sowas wird in unsere Ellenbogengesellschaft gefordert und diese Kranke werden als Powermenschen auf einem Podium gestellt, entweder weil sie leistungsfähig sind (auf Kosten von anderen) oder so gefürchtet, dass sich niemand getraut zu sagen, dass sie krank sind.
Warum also sollten sie an sich zweifeln und sich in Frage stellen?
HSP's stellen sich oft in Frage, gelten somit als schwach vor manche anderen aber ich denke, dass ist die Wurzel der Entwicklung.
Wenn wir auch noch verstehen lernen, dass sich in Frage stellen nichts zu tun hat mit Schuldgefühle entwickeln, können wir an uns arbeiten, weil die Einsicht da ist.
Es erfordert sehr viel Mut sich in der Tiefe kennenzulernen, aber noch viel mehr Mut sein Leben in eine andere Bahn zu lenken.
Diese 2 verschiedene Mutzeugnisse sind aber getrennt voneinander, ich z.b. habe den Mut mich in Frage zustellen, aber ich bin feige gegenüber von Veränderungen, die mein Leben auf dem Kopf stellen könnten.
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27.07.2010 08:26 |
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marnia

Kommunikativer HSP

Dabei seit: 07.02.2010
Beiträge: 453
Herkunft: Deutschland - Bayern
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Genau, liebe Lila, ich bin auch zu feige, mein Leben total zu ändern.
Aber ich habe schon viele kleine Schritte gemacht, worauf ich im nachhinein sehr stolz bin. Momentan bin ich dabei, meine Co-Abhängigkeit anzuschauen und abzulegen. Ja, vieles habe ich gemacht oder mit mir machen lassen, um geliebt und anerkannt zu werden. Genau das Gegenteil ist eingetreten, mit meinen Gefühlen ist gespielt worden und ich wurde hin und her geschoben.
Jetzt trete ich für mich und meine kleine marnia ein, Schluß mit Lustig!!! Ich mach mir keine Gedanken mehr darüber, warum die anderen, die mir weh tun, so mit mir umgehen - warum sie so sind, wie sie sind. Das ist ab sofort nicht mehr mein Problem, jeder muss sich selbst anschauen. Bisher habe ich immer alles entschuldigt wenn ich verletzt worden bin, das mach ich nicht mehr. Wenn ich verletzt werde, stehe ich zu mir und verteidige nicht mehr die anderen. Ich beschütze mein kleines Mädchen, ich nehme es liebevoll in den Arm und fühle mich wohl mit ihm.
Wenn ich mich von den anderen abhängig mache, bin ich manipulierbar – und das will ich nicht mehr. Also muss ICH handeln und MICH ändern!!
__________________ lieben Gruß - marnia
Viele versäumen das kleine Glück, weil sie auf das große vergeblich warten (Pearl S. Buck) 
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27.07.2010 10:28 |
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Lila

Lebende Foren Legende

Dabei seit: 16.12.2009
Beiträge: 1.520
Herkunft: Baselland
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Hallo Marnia,
ist es nicht seltsam, dass viele Menschen, die HSP sind auch Co-abhängig sind und auf Menschen stossen, die es ausnutzen?
ich frage mich manchmal, ob wir Co-abhängig sind oder erst zu Co-abhängig gemacht werden, weil Leuten über uns herrschen wollen und wir als HSP Mühe haben, Menschen zu verletzen.
Wenn wir nämlich mit Menschen zusammen sind, die nicht darauf aus sind, uns auszunutzen oder schlecht zu machen, sind wir ganz einfach nur ganz nette Menschen, die Empathie besitzen und gerne gutes tun.
Erst wenn wir zu "Ausnutzer" stossen wird unsere Freundlichkeit zu einer Co-abhängigkeit oder wir müssen gegen unsere eigene Freundlichkeit kämpfen, um Grenzen hinzustellen.
ich führe momentan die gleiche Richtung wie du und fühle mich davon getragen, dass ich nicht nur lieb sein will mit allen.... das tut gut!
Klein-Lili kann nämlich auch ganz böse sein, wenn es sein muss, sie wusste er zuvor nur noch nicht...und davon haben sogar manchmal grosse böse Drachen Angst!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lila: 27.07.2010 10:52.
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27.07.2010 10:48 |
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marnia

Kommunikativer HSP

Dabei seit: 07.02.2010
Beiträge: 453
Herkunft: Deutschland - Bayern
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Hallo meine liebe kleine "böse Lila"', es wird Zeit, dass wir auch diese Seite leben, viel zu lange haben wir uns rumschubsen lassen, wie uns die anderen gebraucht haben, gell!!!!
__________________ lieben Gruß - marnia
Viele versäumen das kleine Glück, weil sie auf das große vergeblich warten (Pearl S. Buck) 
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27.07.2010 12:06 |
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